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Vergelt's Gott!


P. Hermann-Josef Hubka über Anbetung als ein sich Sich-Einbergen in die sichtbare Liebe Gottes.

Pater Werenfried sagte einmal: „Die Menschen heute warten auf Menschen, in denen Christus von neuem sichtbar wird. Sie fordern von uns, dass wir Christus endlich wieder eine lebendige Gestalt geben.“

Welchen Hintergrund hat die Eucharistische Anbetung? Welche Bedeutung hat sie?

P. Hermann-Josef Hubka: In der Heiligen Eucharistie fasst sich die Heilsgeschichte Gottes mit dem Menschen umfassend zusammen. Es ist beeindruckend, wenn wir betrachten, was das Blut des Lammes, das Zeichen des Bundes Gottes mit den Menschen, ausgelöst hat beim Paschamahl, bevor das Volk Israel aus Ägypten auszog: Alle standen unter Gottes Schutz. Dabei war es noch gar nicht die volle Heilige Eucharistie.

Denn heute ist dieses Zeichen für uns noch viel mehr: Es ist für uns Christen das Osterlamm, Jesus am Kreuz – das Zeichen des neuen und ewigen Bundes, so wie wir es in jeder Heiligen Messe betonen. Der „Herr der Welt“ war sich damals seines Triumphes bewusst. Unvorstellbar groß war danach jedoch sein Absturz, ja geradezu vernichtend. Der Heiland am Kreuz und das Blut Christi proklamieren dennoch den unanfechtbaren Sieg für immer. In einem Lied aus dem Gotteslob ist es meiner Meinung nach gut beschrieben. Dort heißt es: „Du bist das Siegeszeichen, davor der Feind erschricket, wenn er es nur anblicket... Zeig deine Kraft und Stärke, beschütz uns all zusammen, durch deinen heiligen Namen“. (GL 182)

Warum ist die Eucharistische Anbetung heute so intensiv gefragt?

Das hat sicherlich mehrere Gründe. Vor allem ist es aber das Sich-Einbergen in die Liebe Gottes - bei ihm ein wenig ruhen, unter seinem Schutz stehen, mit ihm die Dinge des Lebens durchsprechen, in seiner Gegenwart ein wenig die Augen schließen und ihm sagen: Bitte, Herr, sprich nun zu mir! Diese Momente sind es, warum es so viele Menschen zu einer eucharistischen Anbetung hinzieht. Dann kommen ihnen die inneren Bilder. Und das mündet dann immer mehr in einem lebendigen Austausch mit dem Herrn ein. Seine Nähe lässt sich dabei so liebreich verspüren, dass man das gar nicht so einfach in Worte fassen kann.

Wie kann man sich dennoch darauf einlassen? Wie kann man dem Herrn in der Anbetung begegnen?

Wer es kennt, weiß darum, wie gut es tut, beim Herrn zu sein, bei ihm zu ruhen und unter seinem Schutz zu stehen. Wenn Sie das noch nicht kennen sollten, dann gehen Sie einmal vor einen Tabernakel und sagen Sie dort dem Herrn: Herr, ich möchte nun deine Gegenwart auch erfahren. Bitte lass diese Stunde für mich zu einer Gnadenstunde werden! Ich möchte dieses, von dem so viele sprechen, auch für mich in Anspruch nehmen. Bitte zeig es mir! Und ich bin mir sicher, der Herr wird auch Ihr Gebet hören, und sich Ihnen voll Liebe nahen.

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Vergelt’s Gott!
 
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Kontakt-Email: niggewoehner@kirche-in-not.de
 
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Speckpater
am: 06.07.2012
um: 14:06:31
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Dauer: 16:01
Anbetung - noch zeitgemäß?
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